Es ist Sommer, aber momentan tummeln zahlreiche Wolken am Himmel. Ja, der Trend ist nicht mehr aufzuhalten: Cloud Computing breitet sich aus.
Die Experton Group für Marktforschung und Unternehmensberatung hat in ihrer Studie »Cloud Vendor Benchmark 2012« einige Cloud-Anbieter auf Herz und Nieren geprüft und deren Wachstumsaussichten analysiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für 2016 versprechen die Zahlen über 10 Milliarden Euro an Ausgaben und Investitionen für Cloud Computing in Deutschland. Das wäre eine Verdreifachung im Vergleich mit den Ausgaben in diesem Jahr. Besonders für den SaaS -Bereich, in dem auch Scopevisio seine Dienste anbietet, wird im Jahr 2016 ein drei Mal so hoher Investionsbetrag erwartet.

Die Studie bemängelt, dass sich mehr als 350 deutsche IT-Anbieter als Cloud-Anbieter präsentieren, wobei nur ein Drittel von ihnen über ein Cloud-Angebot verfügt. Für den Bereich SaaS bedeutet dies, dass es sich bei vielen lediglich um gehostete Instanzen von bestehenden On-Premise-Anwendungen handelt. Von der Flexibilität des Cloud Computing können Unternehmen nur profitieren, wenn sie neben einem skalierbaren, multimandantenfähigen System auch Shared Infrastructure nutzen und Software-Releases zentral gesteuert werden.
Der Markt für Cloud-ERP ist nach wie vor überschaubar. Wer eine echte Cloud-Lösung sucht, muss sich zwischen großen Anbietern wie SAP oder wenigen kleineren Anbietern wie Scopevisio wählen, die mit ihrem Funktionsumfang zwar noch nicht mit einer SAP-Lösung gleichziehen, sich aber stetig weiterentwickeln und klare preisliche Vorteile bieten.
Damit Ihnen vor lauter Wolken jedoch die Sonne nicht abhanden kommt, sollten Sie die Cloud-Angebote vorher genau studieren und sich über die Datenschutzrichtlinien Ihres Anbieters informieren. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Daten nicht einem schwarzen Schaf anvertrauen und der Sommer trotz Wölkchen ein schöner werden kann!