Künstliche Intelligenz in Unternehmenssoftware

In Zukunft werden immer mehr betriebliche Abläufe automatisiert und abteilungsübergreifend gesteuert werden. Deshalb arbeiten wir bei Scopevisio daran, unsere Software mit adaptiven und künstlich intelligenten Funktionen auszustatten.

Darüber haben in den letzten Wochen auch mehrere überregionale Wirtschaftsmedien berichtet:

Wirtschaftswoche: Wenn der Roborter der Post sortiert

Handelsblatt: Gedankenlesende Roboter

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Schon schlau

(Bild: Fotolia)

Was genau planen wir? Im Zentrum steht die Automatisierung intelligenten Verhaltens in betrieblichen Abläufen. So arbeiten wir zum Beispiel an einem lernenden Verfahren zur exakten Positionsextraktion in bekannten Rechnungstypen. Dabei sind Methoden der Mustererkennung wichtig. Gleichzeitig entwickeln wir ein abstraktes und multipel einsetzbares Expertensystem, das in Kombination mit der Mustererkennung für die Automatisierung der Buchhaltung genutzt werden kann. Mit Hilfe der genannten KI-Verfahren wird unsere Software in die Lage versetzt, Rechnungen und Belege aller Art exakt und positionsgetreu zu erkennen, automatisiert zu kontieren, Zahlungen auszuziffern, Anomalien wie Preisabweichungen einzelner Artikel zu identifizieren und Routinerechnungen und Belege automatisiert zu verbuchen.

Daneben arbeiten wir auch am Thema Spracherkennung. Unser Ziel ist es, eine „Alexa fürs Büro“ zu entwickeln. Hierzu greifen wir auf eine bekannte und erforschte Phonetik und Sprachsteuerung zurück. Allerdings heißt Alexa bei uns Scoper. Diesen haben wir in einer Betaversion vor Kurzem auf der CeBIT vorgestellt. Es handelt sich um einen digitalen Assistenten, der sich mittels Sprache steuern lässt.  Mit Hilfe von Scoper wollen wir den Umgang mit unserer Software vereinfachen, beschleunigen und komfortabler machen. Bis Ende 2017 soll der digitaler Assistent rund 1.000 betriebliche Fragen, z.B. nach Forecast, Angeboten, Aufträgen, Umsatz, Ergebnis oder Liquidität beantworten können.

Das Thema KI ist derzeit in aller Munde und auch auf der diesjährigen Hannover Messe ein großes Thema – auch im Hinblick auf die „Industrie 4.0“. Dabei wurde KI eigentlich bereits in den 1960iger Jahren „erfunden“. Mehr Infos über Gedankenexperimente, Mustererkennung und lernende Computer liefert unser Grundlagenartikel „Künstliche Intelligenz – was ist intelligente Software?“ im Scopevisio Ratgeber.